Wie wird aus einem erfolgreichen Open-Source-Projekt dauerhaft verlässliche digitale Infrastruktur? Diese Frage betrifft nicht nur CIVITAS/CORE. Deutschland braucht tragfähige Modelle, mit denen offene digitale Infrastrukturen unabhängig von einzelnen Anbietern weiterentwickelt, gepflegt und finanziert werden können.
Am Nachmittag des 12. Oktober, dem Vortag der Smart Country Convention, möchten wir deshalb in Berlin die Dienstleistenden und Betreiber rund um CIVITAS/CORE zusammenbringen.
Im Mittelpunkt stehen zwei Aufgaben: die Weiterentwicklung des CORE und seine dauerhafte Wartung und Pflege. Externe Contributions sollen künftig über klare und verlässliche Prozesse in den CORE einfließen können. Die Produkthoheit bleibt bei den öffentlichen Mitgliedern. Auch die Maintainerrolle sowie die Verantwortung für Review, Merge, Qualitätssicherung und Releases verbleiben vollständig beim internen Team von Civitas Connect.
Gleichzeitig braucht eine dauerhaft tragfähige Open-Source-Infrastruktur die Mitwirkung des gesamten Ökosystems. Unternehmen, die Entwicklung, Beratung, Integration, Betrieb oder eigene Produkte rund um CIVITAS/CORE anbieten, sollen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an Pflege, Tests, Fehlerbehebung und Security beteiligen. Betreiber und Dienstleistende können zudem die vertraglichen Leistungen und Zusicherungen anbieten, die der Verein selbst nicht übernehmen wird.
Beim Treffen wollen wir die künftige Zusammenarbeit, die notwendigen Prozesse und die jeweiligen Rollen gemeinsam konkretisieren. Als sichtbares Ergebnis soll ein Letter of Intent entstehen, der die Bereitschaft zur gemeinsamen Verantwortung festhält.
Eingeladen sind alle Dienstleistenden und Betreiber, die bereits mit CIVITAS/CORE arbeiten oder Teil dieses Ökosystems werden möchten. Wer beim Termin dabei sein möchte, kann sich gerne direkt bei uns per E-Mail anmelden.